
Langfristige Strategien zur Bewältigung von Angst
- caroluechinger
- 6. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Aug. 2025
Langfristige Strategien setzen an den Ursachen an und helfen daher, nachhaltig mit unserer Angst besser zu leben beziehungsweise diese zu reduzieren.
Verlagere deinen Fokus von Innen nach Außen
Bei Angst richten wir häufig den ganzen Fokus nach Innen, auf unsere Gedanken, die Katastrophenszenarien, die unser Kopf sich ausdenkt und körperliche panikartige Reaktionen wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern usw. auslösen.
Wenn du dich so auf deine Angst konzentrierst, gerätst du in einen Strudel, der dich weg lenkt von dem, was eigentlich gerade gegenwärtig IST. Es ist dann wichtig, dass du den Fokus auf die Wahrnehmung der Realität um dich herum richtest, um etwas anderes als die eigene Angst “für wahr zu nehmen”.
Das braucht etwas Übung, denn das ist am Anfang vielleicht gar nicht so leicht. Du kannst dir hierzu täglich eine kleine Aufgabe vornehmen:
Stelle dich für 5 Minuten ans Fenster, schaue raus und beschreibe für dich aufmerksam die Umgebung. Alles was du siehst, so detailliert wie möglich. Damit trainierst du, den Fokus nach außen zu richten. Stell dir am besten einen Wecker, und sei nicht streng mit dir, wenn du am Anfang häufig und schnell abschweifst – das ist normal. Nach und nach kannst du die Zeitspanne verlängern, oder auch ein anderes “Gebiet” auswählen, zum Beispiel indem du einen Achtsamkeitsspaziergang im Wald oder im Stadtpark machst und alles um dich herum aufmerksam wahrnimmst.
So kannst du dich trainieren, im Hier und Jetzt zu sein und es wird dir auch in angstmachenden Situationen leichter Gelingen, durch Wahrnehmung der Umgebung dein Gedankenkarussell zu stoppen.


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